Logo
Menu

Der Behinderten-Sportverein Nordhorn e. V.  stellt sich vor

Was man allgemein unter der Bezeichnung „Behinderten-Sport-Verein“ zusammenfasst, ist viel mehr als das, was man gemeinhin unter Sport versteht. Das Bestreben des Vereins ist die gesundheitliche Förderung seiner Mitglieder zum Zwecke der Erhaltung und vollen Entfaltung der noch gesunden Körperglieder durch Sport und Schwimmen.

Vom Sport versehrter und behinderter Menschen war in Nordhorn erstmals im Januar 1956 zu hören. Die Arbeitsgemeinschaft Versehrtensport Nordrhein-Westfalen veranstaltete damals in der Turnhalle der Ernst-Moritz-Arndt-Schule ein Gruppentreffen mit Boden- und Geräteturnen sowie Tischtennis, Sitz- und Federball. Nachmittags wurden im Hallenbad Schwimmwettkämpfe, Wasserballspiele und Sprünge vom 1-Meter-Brett durchgeführt. Insgesamt gesehen war dieses eine Demonstration, die die Bedeutung des Sports - gerade für Behinderte - hervorhob.

Es fanden sich dann am 19. April 1956 sechzehn Schwerkriegsbeschädigte ein und bekundeten ihr Interesse an der Durchführung von Versehrtenleibesübungen. Das war der Beginn des Behindertensports in Nordhorn. Leider wurde der Sportbetrieb im Oktober 1957 eingestellt. Erst Anfang 1959 wurde der Behindertensport wieder aufgenommen und am 31. März 1959 war dann die Geburtsstunde des Versehrten-Sport-Vereins. Nach den ersten Jahren des Bestehens des Vereins, der damals nur Behinderte als Mitglieder hatte, wurden 1972 auch deren Ehefrauen aufgenommen. Dieser Entscheidung ist es zu verdanken, dass wir an den Übungsabenden einen konstanten Teilnehmerkreis haben.

Am 20. Oktober 1999 wurde eine außerordentlichen Mitgliederversammlung einberufen, die dem Zwecke der Umbenennung des Versehrten-Sportvereins in „Behinderten-Sport-Verein Nordhorn e. V.“ (BSV Nordhorn) diente. Die Umbenennung wurde beschlossen und ins Vereinsregister eingetragen. Seit dem 1. Januar 2000 trägt der Verein nun den Namen:

Behinderten-Sportverein-Nordhorn e. V.
- BSV Nordhorn -


Der Verein bietet heute behinderten und nichtbehinderten Menschen folgende Möglichkeiten aktiv Sport zu betreiben:
Schwimmen; Hallenbosseln; Volleyball; Wassergymnastik;
Wasserkorbball; Kegeln; Reha-Sport.

Die Schwimmabende, finden jeden Donnerstag von 20.00 – 21.00 Uhr im Delfinoh statt. Im Therapiebecken: Allgemeines Schwimmen und Wassergymnastik. In der Kursschwimmhalle wird „Wasserkorbball“ gespielt, manchmal mit „Haken und Ösen“. Die Spielregeln wurden hier in Nordhorn erstellt.

Die Mitglieder des Vereins nehmen noch immer an Hallenbosselturnieren - unter anderem regelmäßig an den Emsland-Meisterschaften - teil. Die Sportler erzielten in der Vergangenheit sowie auch heute noch zahlreiche Ehrungen. Davon zeugen Pokale und Urkunden.
Treffpunkt zum Training ist jeden Freitag von 20.00 – 21.30 Uhr in der Sporthalle im Deegfeld-Schulzentrum am Deegfelder Weg.

Auch sportlich aktive Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen können sich, wenn sie bestimmte Prüfungen bestehen, das Deutsche Sportabzeichen an die Brust heften. Die entsprechenden Prüfungen für Behinderte und Nichtbehinderte können bei uns abgelegt werden.

Außer den sportlichen Aktivitäten in Schwim- und Sporthalle der Deegfeld-Schule, im Delfinoh sowie beim Kegeln, wurden und werden jährlich verschiedene Aktivitäten unternommen. Einmal jährlich werden eine Fahrradtour und oftmals auch noch eine Tagesfahrt unternommen.

Interessenten wenden sich bitte an den Vorsitzenden Friedrich Hoegen,
Nachtigallenweg 2, 48527 Nordhorn, Tel. 05921 / 32671,
- oder an unsere Mitglieder.
Neue Mitglieder (auch nichtbehinderte) sind jederzeit herzlich willkommen.